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Was für ein super DFK26 war das denn bitte?!?

7. Juni 2026 | 0 Kommentare

Ich habe nun schon so viele tolle Rückmeldungen gelesen und bekommen, eigentlich ist dem kaum noch etwas hinzuzufügen. Trotzdem möchte ich gerne auch meine persönlichen Erlebnisse vom Deutschen Fundraising Kongress mit Euch teilen, der vom 1. bis 3. Juni 2026 im bcc direkt am Alexanderplatz in Berlin stattgefunden hat.

Los ging’s schon am Vorabend

Für mich begann der DFK26 bereits beim Sponsorenempfang am Vorabend, in der Ständischen Vertretung. Neben vielen Altbekannten konnte ich neue Kontakte knüpfen, (internationale) Kolleg:innen wiedersehen und vor allem auch nach vielen Jahren endlich Ken Burnett wieder einmal in die Arme schließen. Seit meinem Start ins Fundraising vor inzwischen fast 25 Jahren ist er für mich ein wichtiger Mentor und Begleiter. Manche Menschen prägen einen beruflichen Weg einfach über Jahrzehnte hinweg, Ken gehört definitiv für mich dazu.

Eine Masterclass, die es so noch nie gab

Der Montag stand dann ganz im Zeichen unserer Masterclass: „Großspenden-Fundraising in der Praxis: Eine erfahrungsbasierte Lernreise durch den Major-Donor-Zyklus“ Gemeinsam mit der einzigartigen Nienke Teunissen und rund 50 inspirierenden Teilnehmenden durften wir etwas ausprobieren, das es in dieser Form bisher noch nie gegeben hat. Ja, jetzt können wir es verraten: Ihr wart die Pionier:innen, liebe Teilnehmende! Vielen Dank für Eure Offenheit, Euer Vertrauen und Eure aktive Mitarbeit. Ein Format wie dieses, welches auf dem “experiential learning” (Lernen durch Erleben) basiert, funktioniert nur, wenn alle bereit sind, sich darauf einzulassen und sich zutrauen, ein wenig die Komfortzone zu verlassen. Wir hatten nur drei Slides, dafür ein eigens entwickeltes Workbook mit Informationen, Reflexionsfragen und Platz für Notizen. Der eigentliche Lernprozess entstand durch Ausprobieren, Reflektieren, Debriefen und dem gemeinsamen Lernen. Ein großes Dankeschön geht auch an Kees van der Graaf, der sich ebenfalls auf das Experiment eingelassen und uns viele wertvolle Learnings geschenkt hat (und an Miriam Wagner Long als wichtige Türöffnerin).

Schenken macht einfach Freude 😉

Der Dienstag begann für mich mit einer ganz besonderen Aktion: Ich durfte die ersten paar Hundert Exemplare meines neuen kleinen Büchleins „Fundraising-Impulse“ verschenken. Das war richtig schön und hat mich einmal mehr darin bestätigt: Schenken macht einfach Freude. Es ist eben …the joy of giving. Und wie schon gesagt: Ich verschicke das Büchlein nicht, sondern schenke es Dir gerne persönlich, von Angesicht zu Angesicht. Via meinem Newsletter werde ich immer wieder berichten, wo und wann wir uns treffen können.

Inspiration, die nicht an Aktualität verliert

Anschließend durfte ich mich erneut von Ken Burnett inspirieren lassen. Er hat uns schon vor vielen Jahren die Bedeutung von Relationship Fundraising nahegebracht – und leider müssen wir auch heute noch immer wieder darüber sprechen – denn müssten wir das nicht mehr tun, würde es überall gelebt werden und selbstverständlich sein. Doch gleichzeitig hat genau sein Vortrag wieder einmal gezeigt, wie relevant es ist, die Beziehungsarbeit in den Mittelpunkt zu stellen. Anschließend konnte ich einige weitere, spannende Sessions besuchen. Vielen Dank an Marina Weisband und Carolina Hanke für Eure “Aula-Session”. Ich nehme viele Impulse mit und werde “Euch“ definitiv in die Schule meiner Kinder hineintragen. Liebe Eltern: Dies bitte auch als Tip für Euch verstehen! Hier gehts zu Aula! Außerdem konnte ich mich endlich intensiver mit bcause beschäftigen. Danke an Felix Oldenburg & Team für die Einblicke. Darüber muss ich definitiv weiter nachdenken, auch einiges ausprobieren. Ich habe da so ein paar Gedanken, die dort vermutlich noch nicht gedacht wurden. Ich bin gespannt und werde beobachten, wie es weitergeht… Für die angestrebte “Fundraising-Revolution” wünsche ich dem gesamten Team auf jeden Fall vor allem einen langen Atem. Auch Marina Weisband und Kevin Kühnert auf dem Podium zu lauschen war spannend… Der DFK hat sich wirklich gemacht, was auch ganz besondere Gäste angeht!

Backstage beim Deutschen Fundraising Preis

Ab dem Nachmittag durfte ich mich dann gemeinsam mit der fantastischen Araba Pilic und den wunderbaren Kolleg:innen von der Agentur Kaiserwetter sowie allen weiteren Akteur:innen auf die Preisverleihung vorbereiten. Hier vorab schon mal einen besonderen Dank an die Laudator:innen, den Chor Zimmmt, an Mia Knop Jacobsen und natürlich an alle Preisträger:innen:

  1. Platz: UNO-Flüchtlingshilfe e.V. – „Winter ist kein Spaß“
  2. Platz: Lottie und betterplace – „Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit und Forschung bei ME/CFS“
  3. Platz: JOBLINGE – „Allianz für das basecamp München“

Herausragendes persönliches Engagement: Dr. Kathrin Sachse Die Begründungen und weitere Infos zu den Preisträger:innen hat der Deutsche Fundraising Verband in seiner Pressemitteilung veröffentlicht. Auch an dieser Stelle noch einmal: Herzlichen Glückwunsch! Ich persönlich blicke der Verleihung des Deutschen Fundraising Preises jedes Jahr mit großer Vorfreude und gleichzeitig einer kleinen Portion Wehmut entgegen. Warum? Weil ich die Veranstaltung moderieren darf. Zusammen mit der wirklich großartigen Araba Pilic. Das bedeutet eben immer, dass ich aus dem Backstage-Bereich nur max. die Hälfte dessen mitbekomme, was auf der Bühne passiert. Einerseits ist das schade. (Und ja: Falls jemensch die Moderation künftig einmal übernehmen möchte, meldet Euch gerne!) Andererseits freue ich mich natürlich jedes Jahr riesig darauf, einen kleinen Beitrag dazu leisten zu dürfen, großartige Fundraising-Aktionen und vor allem die Menschen dahinter sichtbar zu machen, auszuzeichnen und zu feiern. Und auch dieses Jahr fand ich die Preisverleihung wieder einfach bezaubernd.

Die Menschen hinter der Bühne

Solche Momente funktionieren allerdings nur, weil unglaublich professionelle Menschen im Hintergrund mitarbeiten. Menschen, die oft selbst gar nicht auf der Bühne stehen. Deshalb war es uns in diesem Jahr ein besonderes Anliegen, die Agentur Kaiserwetter und stellvertretend Kathrin Dost und Matthias Frenzel einmal selbst auf die große Bühne zu holen und zu feiern (Nora musste leider im Regieraum bleiben). Danke an alle, die eingeweiht waren und dichtgehalten haben. Und sorry, lieber Matthias, dass ich Dich dann doch nicht habe zu Wort kommen lassen. Nächstes Jahr, versprochen 😉

Tanzen gehört dazu

Vielen Dank auch an die Agentur Marketwing für die Party danach. Endlich mal wieder ausgelassen nach der Preisverleihung tanzen, das war überfällig! Ja, zu Beginn war es durchaus herausfordernd, Getränke und Essen zu bekommen – da gibt es noch Luft nach oben in der Organisation der Bar Knutschfleck, aber sonst: Sehr fein! Wir konnten Fundraising und uns feiern und das war richtig gut so.

Gute Gespräche und Fundraising für gutes Leadership

Am Mittwoch konnte ich dann endlich noch in Ruhe ein wenig mit “alten Freunden” wie Richard Radcliffe plaudern (wir haben uns über dieses 14 Jahre alte Video von uns sehr schlapp gelacht), einige wichtige Gespräche führen und ein wenig Fundraising direkt vor Ort machen 🙂 => Für die Bewegung für gutes Leadership in der Zivilgesellschaft brauchen wir jetzt eine starke Gruppe von Dienstleister:innen, die die Stiftung Leaders of Tomorrow unterstützen. Denn gutes Leadership stärkt Organisationen. Starke Organisationen stärken unsere Zivilgesellschaft. Und eine starke Zivilgesellschaft stärkt unsere Demokratie. Genau daran wollen wir weiterarbeiten. Dafür brauchen wir Partner:innen. Und dafür brauchen wir Geld. Danke für die guten Gespräche –  …more to come!

Danke, DFK26

Was bleibt, sind viele Begegnungen, neue Ideen, inspirierende Gespräche, gemeinsames Lernen, Wertschätzung und vor allem Dankbarkeit. Danke an alle, die dieses DFK26 möglich gemacht haben. Ihr wart großartig.

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