Vor rund zwei Wochen ist die Weiterbildung zum/zur Großspenden-Fundraiser:in zu Ende gegangen und meine Kollegin Dr. Marita Haibach und ich konnten 15 wirklich tollen Menschen ihr Zertifikat überreichen. In der Weiterbildung kümmern wir uns sehr praxisnah um die Aufgaben und Herausforderungen im Großspenden-Fundraising der Organisationen und von den Kolleg:innen.

Eine Sache, die wir generell immer wieder feststellen: Die eigenen Potenziale werden nicht erkannt! Wenn eine Organisation eine Anzahl X Spender:innen hat, dann befinden sich darunter auch Menschen, die ein Vielfaches von dem geben könnten, das sie aktuell geben. Es gilt also gerade bei der Identifizierung von potenziellen Großspender:innen das Prinzip: Von innen nach außen – von oben nach unten.

Doch (leider) gibt es immer wieder entweder Menschen in der Organisation (meist auf höherer Führungsebene), die denken, “man” müsste doch nur diese oder jene reiche Person für sich gewinnen, dann kommt das Geld. Oder – noch viel schlimmer – die Organisation wird “beraten” und bekommt dann erzählt, “man” müsse sich die “Liste der Reichsten” anschauen, denn die könnten groß spenden. Durch Großspenden-Fundraising solle also “Kaltakquise” betrieben werden, obwohl die Organisation bereits 10.000, 50.000 oder gar 100.000 “eigene” Spender:innen hat und die personelle Ressource bei maximal 1-2 eigenen Großspenden-Fundraiser:innen liegt.

IM ERNST??? So ein Quatsch!
Jetzt muss ich echt mal Dampf ablassen.